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Powerfrau Friederike „Iki“ Feil

Powerfrau Friederike „Iki“ Feil, GEB. 1986 IN TÜBINGEN, HINDERNISLÄUFERIN, EXTREMSPORTLERIN, NÄHRSTOFFEXPERTIN UND SPORT-ERNÄHRUNGSSPEZIALISTIN

Powerfrau Friederike „Iki“ Feil 1Kilometerlang durch kaltes Wasser tauchen, Stromschläge abbekommen, meterhohe Hindernisse überqueren, über Feuer springen – das „Tough Guy Race“ in England bringt die Teilnehmer an ihre körperlichen und mentalen Grenzen. Die Tübingerin Friederike, genannt „Iki“ Feil war dreimal ganz vorne mit dabei: sie hat den Extrem-Hindernislauf zweimal gewonnen und wurde dieses Jahr bei extremen Wetterbedingungen nur knapp Zweite.

Warum tut man sich solche Qualen freiwillig an? Iki liebt die Herausforderung: schon früh nahm sie an Volksläufen teil, aber das normale Laufen wurde ihr irgendwann zu langweilig. Knut Höhler, der bekannteste Hindernisläufer Deutschlands, überredete sie, sich einfach mal bei einem Hindernislauf anzumelden. Iki gewann – und war von da an Feuer und Flamme. Seitdem hat sie zahlreiche nationale und internationale Hindernisläufe absolviert und gewonnen. Was sie dabei so reizt, ist es, über sich hinaus zu wachsen und etwas zu schaffen, was man vorher nie für möglich gehalten hätte. Die Euphorie hält danach für Monate an.

Powerfrau Friederike „Iki“ Feil 4Um ihre hohen sportlichen Ziele zu erreichen, absolviert Iki Feil ein ehrgeiziges Training. Es besteht aus Ausdauereinheiten, Krafttraining und funktionellem Training, das den Körper für die extremen Belastungen eines Hindernislaufes stärkt.

Aber Iki ist nicht nur Sportlerin, sondern auch Nährstoffexpertin und studierte Sport und Ernährung. Denn die Ernährung ist neben der körperlichen Fitness, der Gesundheit und der Gelassenheit ein wesentlicher Faktor für die körperliche Leistungsfähigkeit. Auf diesem Gebiet schreibt Iki Feil auch gerade an ihrer Doktorarbeit, daneben macht sie gerade eine Yogalehrer-Ausbildung.

Wie schafft sie das alles? Man braucht man auf jeden Fall ein gutes Zeitmanagement, verrät siePowerfrau Friederike „Iki“ Feil 2 uns. Entspannung zwischendurch und Zeit für sich sollte man nicht vergessen. Iki selbst macht jeden Morgen Yoga, außerdem singt sie gerne. Das Wichtigste ist aber, Spaß an dem zu haben, was man macht. Dann fallen die Dinge viel leichter und man empfindet sie auch nicht als so stressig. Und in der Gruppe macht alles mehr Spaß, deshalb leitet Iki eine Trainingsgruppe, in der sich alle gegenseitig motivieren. Und während des Wettkampfs? Wenn es im Rennen richtig hart wird, beißt sich Iki einfach durch: wenn sie schon einem großen Teil geschafft hat, will sie nicht mehr auf- geben. Das überwältigende Gefühl nach dem Lauf lohnt sich!

Iki Feil rät jedem, einmal eine solche persönliche Herausforderung anzugehen, denn wenn man sich einmal überwunden hat, profitiert man noch monatelang vom Hochgefühl – zwar auf sportlicher, beruflicher und privater Ebene.

Categories:   Allgemein, Sport, Stadtgeflüster

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